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	<title>Spezialtickets &#187; Blog</title>
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		<title>Rundreisen nach China</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 15:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rundreisen nach China werden immer beliebter Der Sommerurlaub ist immer das Highlight der warmen Jahreszeit. Viele Urlauber zieht es in den warmen Süden Richtung Italien und Spanien. Besonders beliebt sind die Kanaren und die Balearen. In den letzten Jahren sind Reisen in weiter entfernte Länder sehr beliebt geworden. In diesem Jahr ist China eines der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rundreisen nach China werden immer beliebter<br />
Der Sommerurlaub ist immer das Highlight der warmen Jahreszeit. Viele Urlauber zieht es in den warmen Süden Richtung Italien und Spanien. Besonders beliebt sind die Kanaren und die Balearen. In den letzten Jahren sind Reisen in weiter entfernte Länder sehr beliebt geworden. In diesem Jahr ist China eines der gefragtesten Länder der Welt. Viele Urlauber plane Ihre <a href="http://www.tourvital.de" target="_blank" title="Rundreise">Rundreise</a> nach China.<br />
Chinas Kultur und die traumhafte Natur laden zu einer erholsamen Rundreise ein, auf der man sich von der Kultur und dem Leben in China verzaubern lassen kann. China ist nicht nur für seine Bauwerke in dem speziellen Baustils bekannt, sonder auch für die besondere chinesische Küche in der man zahlreiche Spezialitäten kosten kann die wir mittlerweile auch in Europa essen, nur mit dem Unterschied dort sind sie Original und schmecken meist noch besser wie bei uns.<br />
China bietet seinen Besuchern zudem noch eine sehr schöne Natur in der man sich von der Flora und Fauna des Landes verzaubern lassen kann. Wer allerdings lieber Urlaub in einer der Metropolen Chinas macht wird ebenfalls voll auf seine Kosten kommen, denn die Metropolen Chinas sind einzigartig. Zahlreiche Hi-Fi und Multimediageschäfte die neueste Technik laden zu langen Einkaufstouren ein.<br />
Die Hotels in China bieten seinen Besuchern einem alles was das Herz begehrt. Die Zimmer verfügen über alles was man für einen erholsamen Urlaub benötigt und dies zu vernünftigen Preisen.</p>
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		<title>Spezielle Reise in die USA und Mexiko</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 09:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Reise über den großen Teich gilt für viele als eine Reise in das gelobte Land. Unendliche Freiheit und die unendlich Weite des Landes genießen. Wer sich für einen Trip in den Süden entscheidet sollte auch Halt am Golf von Mexiko machen. Da liegen nämlich die Urlaubsparadise Cancun als auch Acapulco und auf der anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reise über den großen Teich gilt für viele als eine Reise in das gelobte Land. Unendliche Freiheit und die unendlich Weite des Landes genießen. Wer sich für einen Trip in den Süden entscheidet sollte auch Halt am Golf von Mexiko machen. Da liegen nämlich die Urlaubsparadise Cancun als auch Acapulco und auf der anderen Seite des Golfes Miami und die Bahamas. Diese Ziele werden einmal im Jahr für viele Amerikaner besonders interessant: für die Studenten in den ersten Frühlingsferien &#8211; dem <strong>Spring Break</strong>. Dann verlassen Horden amerikanischer Studenten ihren Campus, um einmal im Jahr so richtig zu feiern. Damit sie dies ohne polizeiliche Folgen tun können, reisen viele in den ersten Monaten des Jahres, genauer ende Februar bis ende April, nach Mexiko. An den dortigen Stränden geht die Spring Break Party erst richtig los und man erlebt die amerikanische Freiheit einmal anders.<br />
Dieses Angebot haben auch deutsche und europäische Studenten erkannt und wohnen dem bunten Treiben zunehmend bei. Aber wie hinkommen? Es gibt immer mehr Portale auf denen man sich <a href="http://springbreaktravel.de" target="_blank">über den Spring Break informieren und die Reise auch gleich buchen</a> kann. Wer dort war, kann bisher nur Gutes berichten und will meistens auch nächstes Jahr wieder hin. Also vergesst nicht <a href="http://mypartypix.de" target="_blank">Fotos und Bilder von dem Party Event</a> zu schießen. Oder vielleicht doch nicht? Wer weiß was passiert ist &#8230; ! Also nicht warten. Wer da nicht dabei ist, ist selber schuld.</p>
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		<title>Der Lincoln Highway: Vorläufer der amerikanischen Interstates</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 05:54:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Woran denken Sie, wenn Sie an Amerika denken? Erste Bilder in ihrem Kopf werden bestimmt die Großstädte wie New York oder San Francisco mit ihren Sehenswürdigkeiten sein. Und dann? Bei den meisten Menschen werden Bilder des Grand Canyon oder der weitläufigen Landschaften des Mittleren Westens vor dem inneren Auge ablaufen und die damit verbunden wirkende [...]


Weitere Beiträge:<ul><li><a href='http://www.spezialtickets.de/bezwingung-eines-kontinents-die-amerikanische-eisenbahn.html' rel='bookmark' title='Bezwingung eines Kontinents: Die amerikanische Eisenbahn'>Bezwingung eines Kontinents: Die amerikanische Eisenbahn</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Woran denken Sie, wenn Sie an Amerika denken? Erste Bilder in ihrem Kopf werden bestimmt die Großstädte wie New York oder San Francisco mit ihren Sehenswürdigkeiten sein. Und dann? Bei den meisten Menschen werden Bilder des Grand Canyon oder der weitläufigen Landschaften des Mittleren Westens vor dem inneren Auge ablaufen und die damit verbunden wirkende Freiheit. Man ist völlig eins mit der Natur und die schönen Landschaften werden nur gelegentlich von Straßen durchbrochen.<br />
<span id="more-783"></span><br />
<div id="attachment_784" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/National_Highway_System.jpg"><img src="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/National_Highway_System-150x150.jpg" alt="" title="National_Highway_System" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-784" /></a><p class="wp-caption-text">Karte des National Highway System (Zum Vergrößern anklicken)</p></div><br />
Dieses Straßennetz, das National Highway System, ist gut angelegt worden, um möglichst effizient Reisende über Land zu transportieren. Prunkstück sind die Interstates, gewissermaßen das Äquivalent zu den deutschen Autobahnen. Es war 2006 das längste Autobahnnetz der Welt mit einer Gesamtlänge von 75 440km. Dem entgegen stand im gleichen Jahr das europäische Fernstraßennetz mit etwas über 60 000km. Und auch in der Gesamtstärke des Straßennetzes liegen die EU und die USA eng beieinander: So ist die Länge des US-Straßennetzes mit 6 465 799km angegeben, das der EU mit 5 454 446km. Wenn man allerdings bedenkt, dass die EU nur ca. halb so groß wie die USA sind, ist die Länge des Streckennetzes auf den ersten Blick natürlich prozentual gesehen viel länger als das der Vereinigten Staaten.</p>
<p><strong>Der Lincoln Highway als Ausgangspunkt des Interstate Highway System</strong></p>
<p>Auf der anderen Seite ist das Netz in Europa natürlich auch deswegen besser ausgebaut, weil die EU einfach enger besiedelt ist, als die USA. Der Bau der Interstates begann 1956 und wurde von Präsident Eisenhower in die Wege geleitet. Inspiriert wurde dieser vom Lincoln Highway. Als junger Soldat hatte Eisenhower 1919 in einem Armeekonvoi die Vereinigten Staaten auf dem Lincoln Highway durchquert. Diese erste Kontinentalautobahn führte von New York bis San Francisco und die Gesamtlänge betrug 5 454km. Die Einweihung erfolgte 1913 und die Strecke führte durch zwölf Staaten von der Ost- zur Westküste. Jedoch war die Straße in keinem großartigen Zustand. So musste der Konvoi 1919 immer wieder Pausen einlegen, weil Brücken unpassierbar waren, Wagen im Schlamm feststeckten oder schlicht und ergreifend auf der Straße kaputt gingen. Dies wurde als Argument für ein besser ausgebautes Straßennetz ins Feld geführt.<br />
<div id="attachment_787" class="wp-caption aligncenter" style="width: 554px"><a href="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/Lincoln-Highway.jpg"><img src="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/Lincoln-Highway.jpg" alt="" title="Lincoln Highway" width="544" height="105" class="size-full wp-image-787" /></a><p class="wp-caption-text">Lincoln Highway</p></div><br />
Ab 1921 wurde der Bau der National Auto Trails beständig fortgesetzt, z. T. in Form langer Routen wie dem Jefferson Highway, der National Old Trails Road oder dem Yellowstone Trail, aber zu einem großen Teil nur in lokal begrenzten Straßen. Diese Straßen wurden manchmal nur gebaut, damit die lokal organisierten Straßenbauvereinigungen ihre Berechtigung erhielten. Doch der Siegeszug der Highways war nicht mehr aufzuhalten und gegen Mitte der 1920er Jahre griff auch Washington stark in die Verkehrspolitik ein und übernahm diese schließlich völlig. Der letzte offizielle Akt der Lincoln Highway Association (LHA), welche unabhängig vom Bund die Straße gebaut hatte, fand am 1. September 1928 statt, als Pfadfinder um 13:00 Uhr an dem Lincoln Highway Betonmarker aufstellten, um die Strecke im Gedächtnis zu halten.</p>
<p><strong>Renaissance des Lincoln Highway</strong></p>
<p>Denn nachdem das Verkehrsministerium übernommen hatte, wurde die Betitlung der Highways mit Nummern eingeführt und der Name Lincoln Highway verschwand. Große Teile des Highways blieben als Route 30 bzw. parallel zu dieser bestehen, doch der Wunsch der LHA, dass die ganze Strecke als Route 30 weiterleben sollte, ließ sich nicht verwirklichen. Dennoch wurde der Lincoln Highway weiterhin in großen Ehren gehalten und die LHA wurde 1992 erneut gegründet und setzte sich zum Ziel, die noch existierenden Teile des Lincoln Highway instand zu halten, darunter fielen auch Raststätten, Tankstellen oder ähnliche Orte entlang der Originalroute. 2003 wurde dem Highway dann eine besondere Ehre zuteil, zum 90sten Geburtstag befuhren Mitglieder der LHA mit Oldtimern von New York nach San Francisco und benutzten so viele Teile der Originalstrecke wie möglich. Und auch die amerikanischen Pfadfinder ehrten den Lincoln Highway, indem sie das 75te Jubiläum der Errichtung der Betonmarker feierten. So wurde diesem Vorläufer der großen Interstates noch einmal eine besondere Ehre zuteil.</p>


<p>Weitere Beiträge:<ul><li><a href='http://www.spezialtickets.de/bezwingung-eines-kontinents-die-amerikanische-eisenbahn.html' rel='bookmark' title='Bezwingung eines Kontinents: Die amerikanische Eisenbahn'>Bezwingung eines Kontinents: Die amerikanische Eisenbahn</a></li>
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		<title>Warum alle sympathischen Reiseziele im Norden und Süden Deutschlands liegen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 12:37:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bayern, München, Hamburg, Berlin&#8230;nein, ich gehe nicht die Bundesligamannschaften durch, sonndern einige inländische Urlaubsziele, welche die Deutschen 2009 am sympathischsten fanden. Dabei ergibt sich ein interessantes Bild. Der Norden vereinigt die Ziele Ostsee (74 Prozent), Nordsee (72 Prozent), Hamburg (71 Prozent), Berlin (68 Prozent) und Rügen (62 Prozent). Gut, Berlin ist eher nordöstlich einzuordnen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bayern, München, Hamburg, Berlin&#8230;nein, ich gehe nicht die Bundesligamannschaften durch, sonndern einige inländische Urlaubsziele, welche die Deutschen 2009 am sympathischsten fanden. Dabei ergibt sich ein interessantes Bild. Der Norden vereinigt die Ziele Ostsee (74 Prozent), Nordsee (72 Prozent), Hamburg (71 Prozent), Berlin (68 Prozent) und Rügen (62 Prozent). Gut, Berlin ist eher nordöstlich einzuordnen, aber da wollen wir nun erstmal drüber hinwegsehen.<span id="more-775"></span></p>
<p>Wenden wir uns stattdessen den nächsten fünf Sympathiehochburgen zu. Diese wären der Freistaat Bayern, der wie die Ostsse einen Sympathiewert von 74 Prozent aufweisen kann, darauf folgen der Bodensee (71 Prozent), der Schwarzwald (66 Prozent), München (62 Prozent) und als südliches Schlusslicht der Bayrische Wald mit 60 Prozent Sympathie seitens der Deutschen. Was fällt bei diesen Werten auf? Klar, uum einen, dass viele Politiker von diesen Sympathiewerten nur träumen können, aber ich meine jetzt das offensichtlichere: Die Mitte Deutschlands ist unsympathisch!</p>
<p><strong>Mag denn keiner Mitteldeutschland?</strong></p>
<p>Ganz so schlimm wird es wahrscheinlich nicht sein, aber wenn Sie sich die symopathischsten Reiseziele auf einer Deutschlandkarte ansehen, ist es offenkundig, dass die Sympathie sich komplett auf Norden und Süden verteilt. Woran mag das liegen? Ich meine, der Gürtel ist eine großartige Erfindung, welche seit der Bronzezeit vor über 4000 Jahren Einzug in Mode und Schmuck gefunden hat, aber warum ist der Gürtel Deutschlands nicht modisch und schmuckhaft?</p>
<p>Liegt es an der Topographie? Im Norden haben Sie das Meer, Hamburg und Berlin haben zwar nur Flüsse, aber sind natürlich städtbautechnisch und auch vom Shoppingfaktor her für Urlauber interessant und im Süden haben Sie schöne Berge mit den dazugehörigen Seen. In und um München vereinigen sich  Berge, der schöne Starnberger See, eine architektonisch wertvolle Stadt und um das Ganze abzurunden gibt großartige Einkaufs- und Feiermöglichkeiten. Fragen Sie nur die Spieler des FCB <img src='http://www.spezialtickets.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sehen wir uns nun im Gegenzug die Topographie des „deutschen Gürtels“ an. Viel Flachland und ein paar Erhebungen. Da denken sich die meisten Urlauber vermutlich, dass Sie in den Niederlanden besser aufgehoben sind, da gibt es auch Flachland, allerdings gar keine Erhebungen. Dafür spricht man verständlicheres Deutsch mit Ihnen, als wenn Sie in Hessen oder Sachsen urlauben. Nein, das ist natürlich nur Spaß und als Kind des Ruhrpotts kommt auch nicht immer das ausgewählteste Deutsch aus meinem Munde. Zumal nach der Sprachtheorie niemand nach Bayern fahren könnte, weil&#8230;aber das führt jetzt glaub ich zu weit. Und ich sehe auch, dass alle Hessen und Sachsen ihre Mistgabeln und Fackeln wieder weggestellt haben, darum fahre ich nun mit dem Artikel fort.</p>
<p><strong>Warum Köln und Düsseldorf beliebt, aber nicht sympathisch sind</strong></p>
<p>Die Sympathiewerte sagen übrigens nicht direkt etwas über die Beliebtheitswerte der Reiseziele aus. Klingt komisch, ist aber so. Die Top 5 Reisestädte waren nämlich Hamburg, München, Heidelberg, Köln und Düsseldorf. Wie Sie zweifelsfrei sehen können, sind die letzten drei Städte in den sympathischsten Reisezielen nicht enthalten, weder esplizit oder durch eine der Regionen abgedeckt. Das bedeutet, dass viele Leute hingefahren sind, aber ihr Reiseziel offenkundig nicht sympathisch fanden. Ein Grund dafür könnten die durchschnittlichen Zimmerpreise gewesen sein. Heidelberg und Düsseldorf liegen mit 111€ respektive 110€ ungefähr gleichauf, während man in Köln immerhin durchschnittlich 10€ zu Heidelberg spart.</p>
<p>Gegen diese Theorie spricht, dass München 108€ für eine Übernachtung haben möchten, die Hamburger nur 97€. Wobei Hamburg zu dem günstigeren Preis auch den höheren Sympathiewert hat, vielleicht besteht in diesem Punkt auch eine Korrelation. Letzten Endes lässt sich wohl nicht auflösen, warum die breite Mitte Deutschlands keine hohen Sympathiewerte bei Reisenden einfahren kann. Im schlimmsten Fall sollten die Fremden- und Verkehrsämter über künstliche Ozeane oder die Aufschüttung der vorhanden Berge nachdenken. Das nächste Konjunkturpaket kommt bestimmt.</p>
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		<title>Die Kreuzfahrt: Von der Luxusreise für alte Damen zum massentauglichen Urlaub des 21. Jahrhunderts</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 09:22:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Begeisternd fanden es die Reeder im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht, dass ihre Passagierschiffe im Winter nutzlos im Hafen lagen und Geld kosteten, aber keines einnahmen. Denn der Nordatlantik war nicht planbar zu befahren und so suchte man nach einer Idee, wie man auch in den kalten Wintermonaten Passagiere befördern konnte. Den entscheidenden Einfall hatte dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Begeisternd fanden es die Reeder im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht, dass ihre Passagierschiffe im Winter nutzlos im Hafen lagen und Geld kosteten, aber keines einnahmen. Denn der Nordatlantik war nicht planbar zu befahren und so suchte man nach einer Idee, wie man auch in den kalten Wintermonaten Passagiere befördern konnte. Den entscheidenden Einfall hatte dann Albert Ballin, der im Vorstand der HAPAG Reederei saß.<br />
<span id="more-777"></span><br />
<strong>Eine Seefahrt die ist lustig&#8230;</strong></p>
<p>Er schlug 1891 vor, die Passagierschiffe für Fahrten in wärmere Gefilde zu nutzen, namentlich der Mittelmeerraum. Dieser Einfall wurde begeistert aufgenommen und so startete die erste Kreuzfahrt von Cuxhaven aus. Man fuhr über Southampton, Gibraltar und Genua nach Kairo. Von da ging es über Jerusalem, Damaskus, Constantinopel (Istanbul), Athen, Malta, Neapel und Lissabon zurück nach Hamburg. An Bord befanden sich neben einflussreichen Reedern und Kaufleuten auch diverse Korrespondenten der Tagespresse sowie der Maler Christian Wilhelm Allers, welcher die Fahrt künstlerisch in seinem Bildband „Erinnerungen an die Reise der Augusta Victoria in den Orient“ aufbereitete.</p>
<p>Lange Zeit waren die Kreuzfahrten vor allem bei alten Damen beliebt. Diese wollten gerne die Welt bereisen, scheuten aber die ständigen Hotelwechsel auf solch einem Trip. So kamen Ihnen die großen Hochseedampfer wie gelegen. Für Luxus in Form aufwendiger Suiten und hervorragendem Essen war gesorgt. Die Abende waren mit Tanzveranstaltungen und anderen gesellschaftlichen Ereignissen gefüllt, so dass man zwar exotische Orte sah, sich aber dennoch wie zuhause fühlte.</p>
<p><strong>&#8230;eine Seefahrt die ist schön</strong></p>
<p>Da auf den Schiffen oftmals mehr Frauen als Männer eingecheckt hatten, engagierten die Reedereien Eintänzer, ein Beruf, der sich nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt hatte. Arbeitslose Offiziere oder verarmte Aristokraten traf man recht häufig in dieser Tätigkeit. Die Eintänzer forderten Damen zum Tanz auf und unterhielten sie den Abend über. Da gute Manieren und ein elegantes Auftreten vonnöten war, kamen die Aristokraten und Offiziere perfekt dafür in Frage und waren auch auf den Kreuzfahrtschiffen sehr beliebt bei den Damen.</p>
<p>Heutzutage ist dieser Beruf weniger anzutreffen. Es gibt immer noch Hosts, die sich in den Gesellschaftsräumen um Gäste kümmern, aber nicht mehr in dem Umfang, wie es zu Beginn der Kreuzfahrten geschah. Überhaupt sind die Hochseereisen nicht mehr exklusiv für die oberen Zehntausend erschwinglich, auch die Mittelschicht sucht die Ozeanriesen im vermehrten Umfang auf. So wird der Luxus vergangener Tage nur noch vereinzelt geboten, die meisten derzeitig fahrenden Schiffe sind Hotels der gehobenen Mittel- bis Oberklasse.</p>
<p><strong>Die letzten Ausläufer des Luxus</strong></p>
<p>Doch Schiffe wie die Queen Mary 2 wollen etwas von dem aristokratischen Flair der ersten Kreuzfahrten zurückgewinnen, indem sie auf vollen Luxus setzen. So kostete 2004 eine der zwei 209 qm großen Duplex Suiten auf der Jungfernfahrt der Queen Mary 2 bescheidene 41 250€. Dafür kann man auf anderen Kreuzfahrtschiffen einige Urlaube bestreiten und ist trotzdem rundum gut versorgt. Aber wenn man bedenkt, dass Menschen 85 000$ für ein paar Sekunden Schwerelosflug in einer umgebauten Boeing 727 bezahlen, weiß man, dass alles relativ ist. </p>
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		<title>Bezwingung eines Kontinents: Die amerikanische Eisenbahn</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 14:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man sich alte und neue Western anschaut, fällt eines sofort auf: Die Eisenbahn ist allgegenwärtig. Natürlich sind die Helden und Schurken dieser Filme in der Regel mit ihren Pferden unterwegs und zwischendurch sieht man auch immer mal wieder eine Postkutsche (die aber ebenfalls von Pferden gezogen wird), aber die Eisenbahn nimmt oftmals sogar innerhalb [...]


Weitere Beiträge:<ul><li><a href='http://www.spezialtickets.de/lidl-tickets-2-bahntickets-fur-66-euro.html' rel='bookmark' title='Lidl Bahnticket: 2 Lidl Bahntickets für 66 Euro &#8211; andere Deutsche Bahn Tickets für 29€'>Lidl Bahnticket: 2 Lidl Bahntickets für 66 Euro &#8211; andere Deutsche Bahn Tickets für 29€</a></li>
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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich alte und neue Western anschaut, fällt eines sofort auf: Die Eisenbahn ist allgegenwärtig. Natürlich sind die Helden und Schurken dieser Filme in der Regel mit ihren Pferden unterwegs und zwischendurch sieht man auch immer mal wieder eine Postkutsche (die aber ebenfalls von Pferden gezogen wird), aber die Eisenbahn nimmt oftmals sogar innerhalb der Story zurecht eine große Rolle ein. Dabei ist die Eisenbahn ein Symbol und zwar für die Bezwingung des amerikanischen Kontinents.<br />
<span id="more-779"></span><br />
Mit 9 629 091 km² hatte man eine gewaltige Fläche zu bebauen. Die hypothetische Strecke von San Francisco nach Washington D.C. führt durch immerhin fünf Zeitzonen. Zudem gab es immer wieder Konflikte mit Indianern und Siedlern beim Bau der Eisenbahnstrecke und nicht immer wurden diese Konflikte gewaltfrei beigelegt. Dennoch wurde die Eisenbahn eine Erfolgsgeschichte, sie brachte die Zivilisation in die Weststaaten und beendete damit zugleich den Wilden Westen, der sich mit der Wende zum 20. Jahrhundert langsam verabschiedete.</p>
<p><strong>Die höchste Gleisausdehnung der Welt</strong></p>
<p>Schon 1916 hatte man eine breite Ausdehnung des Streckennetzes erreicht, die Gleise umfassten 386 160 km und vor allen Dingen in den Ost- und Südstaaten waren die Ortschaften sehr gut angeschlossen. Während des Ersten Weltkrieges stand die US-Eisenbahn unter der Kontrolle von Washington und nach Beendigung des Konflikts sollte der unübersichtlich gewordene Markt der Eisenbahngesellschaften neu strukturiert werden. Jedoch tat sich bis 1929 nichts und die Weltwirtschaftskrise sorgte dann dafür, dass sich die Spreu vom Weizen trennte.</p>
<p>1930 erreichte das Eisenbahnnetz seinen Höhepunkt: 691 681 km betrug die durch die USA führende Gleislänge. Doch es sollte eine letzte Hochzeit der Dampflokomotiven sein. So wurden sie nach dem Zweiten Weltkrieg langsam aber sicher von den Diesellokomotiven abgelöst und auch das Streckennetz verringerte nach kurzer Zeit wieder. Dies lag vor allem an der guten Wirtschaftslage nach dem Krieg und dem Ausbau des Straßenverkehrs. Nur die Bahnnetze der großen Städte wurden noch weiter ausgebaut.</p>
<p><strong>Überholt vom alten Europa</strong></p>
<p>Heute spielt der Schienenverkehr keine große Rolle mehr, für interkontinentale Reisen bietet sich eher das Flugzeug an, es fahren außerdem zu einem großen Teil immer noch die alten Diesellokomotiven der 1950er und -60er Jahre, der Service war in den 1970er und -80er Jahren mehr als grenzwertig und das Streckennetz ist auch ganz stark zusammengeschrumpft, inzwischen beträgt es nur noch 226 427 km. Das längste Streckennetz der Welt, nämlich das der EU, ist ein Stückchen länger, 229 450 km, um genau zu sein. Jedoch ist es das sehr viel besser ausgebaute Netz, die EU hat nur eine Grundfläche von 4 324 782 km², also weniger als die Hälfte der Vereinigten Staaten. Günstige Bahntickets gibt es jetzt von Lidl! Hier gibt es das <a href="http://www.valoony.de/archives/das-lidl-bahnticket" target="_blank">Lidl Bahnticket</a></p>
<p>Beruhigen kann die USA aber, dass andere flächenmäßig große Staaten ein Eisenbahnnetz besitzen, dass in Relation noch dürftiger ist, als das der US-Eisenbahn. Die Russen haben bei einer Grundfläche von 17 075 400 km² ein Streckennetz von nur 87 157 km, allerdings ist ein Großteil des Gebietes auch praktisch nicht bewohnt. Genauso dürftig sieht es in China und, das wird die Amerikaner am meisten freuen, in Kanada aus. Beide Staaten sind nur ein wenig größer als die USA, besitzen aber lediglich ein Streckennetz von 77 834 km respektive 46 688 km. In diesem Zusammenhang müssen sich die USA ihres Streckennetzes dann doch schon etwas weniger schämen.</p>


<p>Weitere Beiträge:<ul><li><a href='http://www.spezialtickets.de/lidl-tickets-2-bahntickets-fur-66-euro.html' rel='bookmark' title='Lidl Bahnticket: 2 Lidl Bahntickets für 66 Euro &#8211; andere Deutsche Bahn Tickets für 29€'>Lidl Bahnticket: 2 Lidl Bahntickets für 66 Euro &#8211; andere Deutsche Bahn Tickets für 29€</a></li>
<li><a href='http://www.spezialtickets.de/der-lincoln-highway-vorlaufer-der-amerikanischen-interstates.html' rel='bookmark' title='Der Lincoln Highway: Vorläufer der amerikanischen Interstates'>Der Lincoln Highway: Vorläufer der amerikanischen Interstates</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Aérospatiale-BAC Concorde (1969 – 2003): Ein Nachruf auf den Überschallflieger</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 12:01:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den 1960er Jahren hatten Aérospitale und die British Aircraft Corporation ein französisch-britisches Überschallflugzeugprojekt gestartet. Ab 1962 begann man mit der Entwicklung und weckte schnell das Interesse anderer Luftfahrtgesellschaften. Die Lufthansa orderte 1967 (zwei Jahre vor dem Erstflug des Prototyps) drei Maschinen. Auch andere Gesellschaften hatten Concordes geordert, so dass die Freigabe für das Projekt [...]


Weitere Beiträge:<ul><li><a href='http://www.spezialtickets.de/die-umrundung-der-welt.html' rel='bookmark' title='Die Umrundung der Welt'>Die Umrundung der Welt</a></li>
<li><a href='http://www.spezialtickets.de/der-lincoln-highway-vorlaufer-der-amerikanischen-interstates.html' rel='bookmark' title='Der Lincoln Highway: Vorläufer der amerikanischen Interstates'>Der Lincoln Highway: Vorläufer der amerikanischen Interstates</a></li>
</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den 1960er Jahren hatten Aérospitale und die British Aircraft Corporation ein französisch-britisches Überschallflugzeugprojekt gestartet. Ab 1962 begann man mit der Entwicklung und weckte schnell das Interesse anderer Luftfahrtgesellschaften. Die Lufthansa orderte 1967 (zwei Jahre vor dem Erstflug des Prototyps) drei Maschinen. Auch andere Gesellschaften hatten Concordes geordert, so dass die Freigabe für das Projekt erfolgte.<br />
<span id="more-763"></span><br />
Doch es sollte anders kommen, denn die hohen Betriebskosten für Überschallflugzeuge und die Ölkrise der 1970er Jahre ließen die Fluggesellschaften von dem Kauf der Maschinen zurücktreten, so dass letzten Endes nur Air France und British Airways ihre Optionen auf die georderten Maschinen zogen. Zudem verbot die US-Bundesluftfahrtbehörde 1973 das amerikanische Hoheitsgebiet mit Überschallflugzeugen zu überfliegen.</p>
<p><strong>Die ganze Welt als Ziel&#8230;</strong></p>
<p><div id="attachment_767" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/800px-Concorde_1977.jpg"><img src="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/800px-Concorde_1977-300x121.jpg" alt="" title="Concorde" width="300" height="121" class="size-medium wp-image-767" /></a><p class="wp-caption-text">Concorde der Air France (1977)</p></div>Die Concorde ließ sich aber von diesen Rückschlägen nicht aufhalten und nahm 1976 den Linienbetrieb auf. Und während man zu Beginn der Einsatzzeit neben Singapur und Rio de Janeiro auch andere weltweite Ziele anflog, änderte sich dies schon Anfang der 1980er Jahre. Längere Non-Stop-Flüge wurden nämlich von der mit 6000 km zu geringen Reichweite der Concorde blockiert und viele Flughäfen ließen das Überschallflugzeug wegen des Lärms seiner Düsen nicht landen.</p>
<p>In Deutschland gab es zu Beginn der 1980er Jahre auch Charterflüge mit der Concorde. So startete man von den Flughäfen Hannover und Köln/Bonn, später auch aus Berlin-Tegel, Hamburg, München oder Frankfurt am Main. Lange hielten sich diese Flüge aber nicht und später wurde Deutschland nur noch zu speziellen Anlässen und Veranstaltungen angeflogen.</p>
<p><strong>&#8230;doch am Ende bleibt es bei New York</strong></p>
<p>Somit kristallisierte sich die Route Paris bzw. London – New York heraus, welche die nur bis 1979 gebauten Maschinen nun zweimal täglich flogen. Andere Flughäfen wurden nur noch im Rahmen von privaten Chartern angeflogen und die Concorde wurde zum Linienflug der Reichen und Schönen. Dennoch schafften es British Airways und Air France zwischendurch immer wieder Gewinn mit ihren Flügen zu machen.</p>
<p>Zudem stellte die Concorde einige Rekorde auf:</p>
<ul>
<li>1974 ließ man aus Boston eine Concorde nach Paris starten und zeitgleich eine 747 aus Paris nach Boston. Die Concorde flog nach Paris, tankte dort 68 Minuten lang wieder auf und flog nach Boston zurück. Sie traf 10 Minuten vor der 747 ein.</li>
</ul>
<ul>
<li>31 Stunden, 27 Minuten und 29 Sekunden. Mit dieser Zeit hält das französisch-britische Überschallflugzeug bis heute den Rekord für die schnellste Weltumrundung. Zwischenstopps wurden in Toulouse, Dubai, Bangkok, Guam, Honolulu und Acapulco eingelegt. Und obwohl man weniger als 48 Stunden unterwegs war, konnten die Fluggäste zwei Sonnenauf- und Untergänge erleben.</li>
</ul>
<ul>
<li> Auch der Rekord für die schnellste Atlantiküberquerung wurde 1996 von einer Concorde aufgestellt. Mit 2 Stunden, 52 Minuten und 59 Sekunden erreichte man London von New York aus.</li>
</ul>
<p>Das Überschallflugzeug musste auch immer wieder für spektakuläre Sonderaktionen herhalten. So konnte man sowohl 1973 als auch 1999 eine besonders lange Sonnenfinsternis erleben, weil die Concorde mit dem Mondschatten mitflog. Auch an Silvester gab es immer wieder Spezialflüge, so konnte man zuerst in Paris und ein paar Stunden später in New York den Jahresbeginn feiern.</p>
<p><strong>24 Jahre unfallfrei, dann die Katastrophe und das Ende</strong></p>
<p>Der schwere und praktisch einzige Unfall einer Concorde am 25. Juli 2000 mit 113 Toten beendete die Ära des Luxusfliegers. Die Flugerlaubnis wurde zunächst entzogen und es mussten einige Modifikationen an den über 21 Jahre alten Maschinen durchgeführt werden, bevor wieder eine Flugerlaubnis erteilt wurde. Lange hielt die französisch-britische Koproduktion sich aber nicht mehr am Himmel, aus Kostengründen stellte man den Flugverkehr Ende 2003 ein. Wie beliebt die Concorde bei einigen Menschen war, lässt sich allerdings an den Ticketpreisen der letzten Flüge London – New York – London ablesen: 11 400 Euro waren die Fluggäste bereit zu bezahlen, um ein letztes Mal mit Mach 2 den Atlantik zu überqueren, ein Vergnügen, welches sich außerhalb des Linienverkehrs nur Besitzer von Privatjets leisten können.</p>
<p>Die verbliebenen Maschinen stehen in verschiedenen Luftfahrtmuseen oder wurden so demontiert, dass sie nicht mehr flugfähig sind. Dabei versteigerte man auch Teile des Interieurs und erreichte z. T. recht wahnwitzige Preise. So bezahlte ein Sammler 80 000 Euro für die Leuchtanzeige, welche die Passagiere darauf hinwies, dass das Flugzeug nun die zweifache Schallgeschwindigkeit erreicht hatte.</p>


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		<title>Die Umrundung der Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 11:49:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nicht zuletzt seit Jules Vernes berühmten und mehrmals verfilmten Roman &#8220;In 80 Tagen um die Welt&#8221; (1873) wurden die Menschen immer wieder dazu angespornt, den Erdball zu umkreisen. Schon über 350 Jahre früher gab es die ersten Weltumrundungen. Und war man anfangs noch auf das Segelschiff angewiesen, kam ab dem 20. Jahrhundert auch noch das [...]


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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht zuletzt seit Jules Vernes berühmten und mehrmals verfilmten Roman &#8220;In 80 Tagen um die Welt&#8221; (1873) wurden die Menschen immer wieder dazu angespornt, den Erdball zu umkreisen. Schon über 350 Jahre früher gab es die ersten Weltumrundungen. Und war man anfangs noch auf das Segelschiff angewiesen, kam ab dem 20. Jahrhundert auch noch das Flugzeug hinzu. Auf einige Weltumsegler und -flieger soll in diesem Artikel eingegangen werden.<br />
<span id="more-758"></span><br />
<strong>Der echte Phileas Fogg</strong><br />
<div id="attachment_770" class="wp-caption alignright" style="width: 187px"><a href="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/George_Francis_Train.jpg"><img src="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/George_Francis_Train-177x300.jpg" alt="" title="George_Francis_Train" width="177" height="300" class="size-medium wp-image-770" /></a><p class="wp-caption-text">George Francis Train (1829 - 1904)</p></div><br />
Der Amerikaner George Francis Train war Kaufmann, später Schriftsteller und schon immer ein begeisterter Reisender gewesen. Er ist es, der Pate für Vernes Roman stand. Nach der Eröffnung des Suezkanals und der Fertigstellung des amerikanischen Eisenbahnnetzes im Jahre 1869, wollte Train die Welt in möglichst kurzer Zeit umrunden. Dabei benutzte er hautsächlich Schiffs- und Zuglinien und schaffte es vom seinem Startpunkt New York über San Francisco, Japan, Hongkong, Saigon, Singapur, Marseille, Lyon, Liverpool wieder nach New York zurück und zwar in genau 80 Tagen.</p>
<p>Allerdings hätte er noch schneller sein können, aber der exentrische Reisende wurde in Lyon verhaftet und musste dreizehn Tage in einer Gefängniszelle verbringen. Das Schiff von Liverpool nach New York erwischte er dadurch in letzter Sekunde. Train unternahm diese Reise noch drei weitere Mal und schaffte es bei der letzten Reise seine erste Zeit um 20 Tage zu unterbieten und erreichte nach 60 Tage wieder seinen Startort. Seine letzten Worte sollen &#8220;Ich bin Phileas Fogg&#8221; gewesen sein, er war zeit seines Lebens sauer auf Vernes, weil dieser nicht Trains Namen für die Hauptfigur verwendete.</p>
<p><strong>Die Segelschiffe bezwingen die Erdkugel</strong></p>
<p>Doch Train war selbstredend nicht der erste Weltumrunder. Juan Sebastián Elcano umrundete als erster Europäer die Welt mit einem Segelschiff. Er fuhr unter dem Kommando von Magellan und stach 1519 von Spanien aus in See. Nach Magellans gewaltsamen Tod im Jahre 1521 übernahm Elcano das Kapitänsamt und führte aber nur eines der fünf gestarteten Schiffe wieder zum Heimathafen zurück. Zwar überlebten nur 18 der 256 Mann starken Anfangsbesatzung, aber Elcano wurde trotzdem geehrt, weil er Gewürze mit nach Hause brachte und die Kugelform der Erde nun endgültig bestätigt war. Da fiel der Tod der Seeleute nicht ins Gewicht.</p>
<p>In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten stieg die Zahl der Weltumseglungen dann stark an. Geschwindigkeitsrekorde stellte man zunächst einmal nicht auf, schließlich handelte es sich in der Regel um Expeditionen, die in Ruhe durchgeführt wurden. Erst im 20. Jahrhundert versuchte man mit der technischen Weiterentwicklung in der Seefahrt, die Weltumseglung in besonders kurzer Zeit zu schaffen. Im März 2010 knackte Franck Cammas mit seiner Crew die 2005 aufgestellte Bestzeit des Franzosen Bruno Peyron, der ca. 51 Tage gebraucht hatte. Cammas brauchte nur 48 Tagen, 7 Stunden 44 Minuten und 52 Sekunden, obwohl er wegen schlechter Winde eine längere Alternativroute wählen musste. So ist es wahrscheinlich, dass dieser Rekord auch nicht lange Bestand haben wird.</p>
<p><strong>Von Fliegern und Raumfähren</strong><br />
<div id="attachment_773" class="wp-caption alignright" style="width: 237px"><a href="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/Douglas_World_Cruiser2.jpg"><img src="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/04/Douglas_World_Cruiser2.jpg" alt="" title="Douglas_World_Cruiser" width="227" height="180" class="size-full wp-image-773" /></a><p class="wp-caption-text">Douglas World Cruiser</p></div><br />
Am 17. Dezember 1903 startete die Flugmaschine der Gebrüder Wright zum ersten Mal und legte die heute wohl eher als kläglich anzusehende Strecke von 40 Metern zurück. Doch nur 21 Jahre später unternahmen 4 Piloten der US-Armee den Versuch, mit Ihren Douglas World Cruisern die Welt zu umrunden. Und tatsächlich kamen zwei der Maschinen nach 175 Tagen wieder in Seattle an. Somit war die erste Weltumrundung per Flugzeug, genau wie zuvor mit dem Segelschiff, eine eher gemächliche Angelegenheit. In der Folge schaffte man es, diese Zeit stark zu verkürzen.</p>
<p>Das Luftfahrtschiff Graf Zeppelin (das einzige Luftschiff, welches die Welt umrundet hat) schaffte nur fünf Jahre später fast 50 000km in sechs Etappen und 35 Tagen. Den Rekord für die schnellste Weltumrundung hält seit 1995 die Concorde, sie brauchte nur knapp 31 ½ Stunden. Auf der Erde war bisher noch niemand schneller, im Weltraum muss sich allerdings auch der Überschallflieger geschlagen geben: Die Raumfähre Columbia braucht für die Erdumrundung nur schlappe 90 Minuten. Bei der Reisezeit würden Sie manchen Film nicht zu Ende schauen können. </p>


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		<title>Von Düsseldorf nach Mailand in einer Stunde</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 06:07:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Man mag so alt, so gelehrt, so weise und geschmackvoll sein, als man will &#8211; eine Reise nach Italien gibt immer noch dem Geist ein neues Gepräge.“ Der Schriftsteller und Mathematiker Georg Christoph Lichtenberg (1742-99) sprach diesen Satz und immer noch nehmen ihn sich die Deutschen zu Herzen. Italien war 2007 das drittbeliebteste Reiseziel deutscher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Man mag so alt, so gelehrt, so weise und geschmackvoll sein, als man will &#8211; eine Reise nach Italien gibt immer noch dem Geist ein neues Gepräge.“</em> Der Schriftsteller und Mathematiker Georg Christoph Lichtenberg (1742-99) sprach diesen Satz und immer noch nehmen ihn sich die Deutschen zu Herzen. Italien war 2007 das drittbeliebteste Reiseziel deutscher Urlauber hinter dem zweitpatzierten Spanien und den heimischen Gestaden an erster Stelle.<br />
<span id="more-752"></span><br />
Damit Sie schon auf der Reise zu Ihrem Urlaubsort Ihren Geist von Italien prägen lassen können, steht bspw. das Auto als Reisemittel zur Verfügung. Allerdings hat die Fahrt durch malerische Landschaften auch Ihren Preis. So wären Sie von Düsseldorf nach Mailand neun Stunden mit dem Auto unterwegs&#8230;wenn die Straßen frei sind. Und wenn dies nicht der Fall ist, können auch die schönen Bergpässe und Landschaften Norditaliens schnell öde werden. Schauen wir doch einfach mal, wie Sie schneller ankommen könnten.</p>
<p><strong>Könnte man nicht doch ein Auto nehmen?</strong></p>
<p>Für die 900 km nur eine Stunde Anreise brauchen&#8230;das wäre doch ein Traum. Aber welche Möglichkeiten gäbe es denn, diese Zeit einhalten zu können? Beleuchten wir doch einfach mal ein paar gewöhnliche und ungewöhnliche Fortbewegungsarten:</p>
<p>Wenn Sie auf der Straße bleiben wollen, bietet sich der Blue Flame an. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 1000 km/h wäre der schicke Raketenrenner eine Möglichkeit, die schnell genug wäre, um die Strecke in einer Stunde zu knacken. Aber abgesehen vom hohen Preis von 650 000 $ und dem mangelnden Gepäckraum ergeben sich noch weitere Probleme: Der Lenkradius von 402,3 m oder die Tatsache, dass die Bremse ein Fallschirm ist. Und ehrlich gesagt, wenn die Straße voll ist nutzt einem auch die Schallgeschwindigkeit nicht mehr viel.</p>
<p><strong>Nur Fliegen ist schöner&#8230;</strong></p>
<p>Was wären Alternativen? Die Reise durch die Lüfte ist natürlich komfortabel, aber welches Flugzeug hat denn nach dem Ende der Concorde noch Schallgeschwindigkeit? Da gäbe es z. B. den ersten in Serie produzierte Düsenjäger, der zwar nicht Überschall flog, aber eine Höchstgeschwindigkeit von 870 km/h aufweisen konnte. Allerdings war dies die Messerschmitt ME262, die 1944 vom Band lief. Selbst wenn Sie eine flugtüchtige Maschine auftreiben, wird Sie damit wohl niemand transportieren. Ebenso erfolglos dürfte es mit aktuellen Jets aussehen, auch wenn diese noch schneller wären und Sie in weniger als 30 Minuten über Mailand mit dem Schleudersitz abspringen könnten.</p>
<p>Im zivilen Sektor wäre natürlich eine Gulfstream V mit einer Höchstgeschwindigkeit von 904 km/h bestens für die Reise geeignet, aber seien wir mal ehrlich, bei einem Preis von 35 000 000 $ können wir diese Möglichkeit wohl auch direkt wieder unter den Tisch fallen lassen, ein Transportmittel für Jedermann ist ein Privatjet dann doch nicht. Selbst ein Charterflug mit dem Learjet dürfte das Budget für den Familienurlaub sprengen.</p>
<p>Aber wie sieht es im Linienverkehr aus? Luxuriös ausgestattet mit DVD-Playern, Bar u. ä. Annehmlichkeiten fliegt der Airbus A380 mit einer Geschwindigkeit von 900 km/h und würde doch damit perfekt in unser Anforderungsprofil passen. Allerdings lohnen sich solche „Kurzstreckenflüge“ für diese Maschine ökonomisch nicht, womit wir hier somit auch nur theoretisch die Möglichkeit hätten, die 900 km in einer Stunde zurückzulegen. Da müssen wir nun wohl ein Stückchen weiter über den Tellerrand schauen.</p>
<p><strong>Richtige Endgeschwindigkeit, aber leider nicht reisefähig</strong></p>
<p>Wenden wir uns den USA zu, wo ein Brüderpaar die Idee der Kartoffelkanone eine Stufe weiter getragen hat. Zu Halloween haben die beiden eine mehrere Meter hohe Kürbiskanone konstruiert, welche die Frucht mit ca. 900 km/h hinausschießt. Allerdings haben wir dabei natürlich das Problem, dass die Geschwindigkeit nicht lange vorhält. In dem Winkel, welchen die Brüder für den Abschuss eingestellt haben, beträgt die Reichweite nur 1,5 km. Und auch wenn wir den Winkel verändern, werden Sie wohl nicht die ganze Strecke so zurücklegen können. Zumal Sie bei niedrigerem Winkel nur gegen die nächste Hausmauer knallen.</p>
<p>Bliebe als letzte Möglichkeit eine sehr umweltfreundliche, aber dafür recht unhygienische: Das Reiten auf einem „Nieserluftstrom“. Denn wenn wir niesen, kann der Luftstrom eine Geschwindigkeit von 900 km/h erreichen und damit hätten wir unsere nötige Reisegeschwindigkeit. Ich sehe Ihre skeptischen Blicke und gebe auch zu, dass die letzten beiden Möglichkeiten schon recht dünn von der Plausibilität her sind, aber zumindest für kurze Zeit wird unsere benötigte Endgeschwindigkeit erreicht und somit ist die Unterbringung in den Artikel noch am Rande der Legitimität.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Somit bleibt abschließend festzuhalten, dass es eigentlich keine praktikable Möglichkeit gibt, die gut 900 km zwischen Düsseldorf und Mailand in einer Stunde zurückzulegen. Das Kleingeld für einen Privatjet wird keiner von uns auf der hohen Kante liegen haben und die anderen aufgezeigten Möglichkeiten sind dann doch fernab jeglicher Realität. Somit bleibt Ihnen nur die Möglichkeit der malerischen aber langen Autofahrt oder einer &#8220;normal langen&#8221; Flugreise. Und so schließe ich mit den Worten Andy Möllers: „Madrid oder Mailand, hauptsache Italien.“ </p>
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		<title>5 irreführende Ortsnamen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 14:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ortsnamen haben oft eine interessante und z. T. abenteuerliche Geschichte. Im folgenden sollen einige geographische Namen vorgestellt und auch erzählt werden, wie sie (vermutlich) entstanden sind. Denn oft trügt der erste Blick auf den Namen, da unsere Vorfahren oft recht eigenwillig bei der Bennennung vorgegangen sind. 1. Nome in Alaska: „Kopieren Sie bitte meine Aufzeichnungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ortsnamen haben oft eine interessante und z. T. abenteuerliche Geschichte. Im folgenden sollen einige geographische Namen vorgestellt und auch erzählt werden, wie sie (vermutlich) entstanden sind. Denn oft trügt der erste Blick auf den Namen, da unsere Vorfahren oft recht eigenwillig bei der Bennennung vorgegangen sind.<br />
<span id="more-586"></span><br />
<strong>1. Nome in Alaska: „Kopieren Sie bitte meine Aufzeichnungen in die endgültige Karte ein.“</strong></p>
<p>Anfangen wollen wir mit der Stadt Nome in Alaska. Die Region um Nome war lange Zeit lediglich Jagdgebiet der Inuit, bis Ende des 19. Jh. Gold gefunden wurde und infolgedessen eine Siedlung entstand, deren heutige Einwohnerzahl lediglich bei knapp 3500 liegt.<br />
Bekannt ist die Stadt als Zielort des Iditarod Hundeschlittenrennens, welches an ein historisches Ereignis erinnert: 1925 musste über die Strecke von 1500 km Serum nach Nome gebracht werden, um eine Diphterieepidemie zu verhindern.</p>
<p>Der Name des Ortes hat zwei mögliche Wurzeln:</p>
<ul>
<li>Er kommt wahrscheinlich von dem nahen Cape Nome, welches der Überlieferung nach den Namen durch einen Lesefehler erhielt. Ein britisches Schiff fuhr die Behringstraße entlang und ein Offizier beschriftete auf der Karte das Kap mit „? Name“, weil es unbekannt war. Der Kartenschreiber interpretierte dies jedoch als „C. Nome“ und trug so den Namen Cape Nome in die Karte ein.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Stadt könnte ihren Namen auch von dem Gründer Jafet Lindeberg erhalten haben. Der gebürtige Norweger lebte in der Nähe des Nomedalen (Nome Tal).</li>
</ul>
<p>Wirklich auflösen kann man es heute aber nicht mehr.</p>
<p><strong>2. Grönland: „Das habe ich mir nach der Beschreibung aber anders vorgestellt.“</strong></p>
<div id="attachment_597" class="wp-caption alignright" style="width: 129px"><strong> </strong><strong><a href="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/03/Grönland21.jpg"><img class="size-full wp-image-597" title="Grönland2" src="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/03/Grönland21.jpg" alt="" width="119" height="201" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Grönland (mit NASA World Wind aufgenommen)</p></div>
<p>Grönland, die größte Insel auf der Erdkugel (die kein Kontinent ist), dürfte das früheste dokumentierte Beispiel für irreführende Werbung sein. Um Isländern und seinen norwegischen Landsmännern die Besiedlung schmackhaft zu machen, benannte Erik der Rote die Insel in grünes Land. Man mag sich garnicht den Schock der Siedler vorstellen, als sie diese zu einem Großteil vereiste Insel das erste Mal gesehen haben. Denn obwohl die Insel an den Küsten auch eisfreie Perioden erlebt, ist der von Erik gewählte Name doch sehr euphemistisch.</p>
<p>Dennoch bildeten sich um ca. 1000 n. Chr. zwei gemischte Siedlungen aus Isländern und Norwegern im Südwesten der Insel. Bis 1500 hielten sich nordische Siedlungen auf Grönland, aber klimatische Umbrüche und Konflikte mit den Inuit sorgten für ein Aussterben der Siedler. Erst im frühen 17. Jh. nahm Dänemark wieder Kontakt mit Grönland auf und erhob Anspruch auf die Insel, welchen man mit Handelsbeziehungen untermauerte und bis heute hält.</p>
<p><strong>3. Pazifischer Ozean: „Nach Kap Hoorn blieb uns das Wetter gewogen, das Wasser in diesem Ozean ist sehr ruhig.“</strong></p>
<p>Die Ableitung des Namens Pazifischer Ozean fällt einem nicht sonderlich schwer. Der „friedliche“ Ozean wurde von Magellan so genannt, „Mar Pacifico“ (stiller Ozean) im Original. Der im Auftrag der spanischen Krone segelnde Portugiese und andere europäische Seefahrer hatten aber einfach nur Glück, dass sie kaum in heftige Stürme gerieten, als sie den nach Kap Hoorn liegenden Ozean befuhren.</p>
<p>Denn der Pazifische Ozean ist Sammelpunkt der schwersten Stürme und Wirbelstürme und berüchtigt für seine heftigen Taifune. Und auch Magellans Reise nahm kein friedliches Ende: 1521 starb er er auf der phillipinischen Insel Mactan durch den Häuptling des ansässigen Filipinostammes. Der Angriff war erfolgt, weil die Inselbewohner die Unterwerfung und Missionierung durch die Europäer nicht hinnehmen wollten.</p>
<p><strong>4. Kap der guten Hoffnung: „Mein König, wie wollt Ihr die Landspitze mit den gefährlichen Winden und spitzen Felsen nennen?“</strong></p>
<p>Die Umfahrung des Kaps der guten Hoffnung durch den portugiesischen Seefahrer Bartolomeu Diaz war von großer Tragweite. Man hatte eine Möglichkeit gefunden, um Indien komplett per Seeweg erreichen zu können. So erscheint der Name „Kap der guten Hoffnung“ als logische Konsequenz dieses damals großen historischen Ereignisses. Doch vermutlich hat das Kap an der Südspitze Afrikas zunächst einen anderen Namen getragen, der keinen so positiven Beiklang hatte: Cabo das Tormentas, das Kap der Stürme.</p>
<p>Diaz war nämlich in schweren Seegang geraten und noch heute zeugen mindestens 23 Wracks in Küstennähe von der Tücke dieser Meeresstelle. Denn auch bei einer weiträumigen Umseglung konnte einen der Wind wieder in Richtung der in Küstennähe liegenden Felsen treiben. Doch König Johann II. von Portugal wollte einen positiv besetzten Namen für das Kap haben, welches für die Seefahrer die Tore nach Indien weit geöffnet hatte und veranlasste so die Umbenennung in den heute geläufigen Namen.</p>
<p><strong>5. Singapur: „Ich dachte hier gibt es gar keine Löwen.“</strong></p>
<p>Ursprünglich hieß Singapur, der kleinste Inselstaat Südostasiens, im javanischen Dialekt „Temasek“, was Stadt am Meer bedeutet und aufgrund der Lage auch Sinn macht. Warum also hat sich der Name geändert und was bedeutet Singapur eigentlich? Der aktuelle Stadtname setzt sich aus zwei Sanskritwörtern zusammen: Singha steht für Löwe und Pura für Stadt, ergo Löwenstadt. Nun gibt es auf der Insel allerdings keine Löwen, wo rührt der Name also her? Wirklich auflösen lässt es sich leider nicht, aber es gibt drei Möglichkeiten, welche bis heute als Ursprungsmythos Bestand haben:</p>
<div id="attachment_596" class="wp-caption alignright" style="width: 147px"><a href="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/03/Merlion2.jpg"><img class="size-full wp-image-596" title="Merlion2" src="http://www.spezialtickets.de/wp-content/uploads/2010/03/Merlion2.jpg" alt="" width="137" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Merlion (Wasserfontäne in Singapur)</p></div>
<ul>
<li>der Name leitet sich vom Merlion ab, einem Seeungeheuer mit dem Kopf eines Löwen und dem Körper eines Fisches (zusammengesetzt aus <strong>Mer</strong>maid &amp; <strong>lion</strong>). Angeblich wurde dieses Monster öfter in Küstennähe gesichtet und ist heute das Wahrzeichen Singapurs</li>
</ul>
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<li> im 14. Jh. soll der Legende nach ein aus der Heimat vertriebener sumatrischer Prinz durch den Dschungel gelaufen und auf einen Löwen gestoßen sein. Der Prinz zückte sein Schwert und die beiden standen sich starr gegenüber. Als der Prinz aber in die Augen des Löwen sah, senkte er sein Schwert und das Tier ging friedlich seines Weges</li>
</ul>
<ul>
<li> eine ähnlich gelagerte Geschichte ist die von Prinz Sang Nila Utama, der laut den Malayischen Annalen von 1299 bis 1347 über Singapur geherrscht haben soll. Dieser wollte eine neue Stadt gründen und sah sich zunächst in Sumatra um, an dessen Küste er dann das Ufer Temasek sah, welches ihm als Siedlungsort zusagte. Sofort setzte er mit seinen Männern über und landete trotz eines schweren Sturms schließlich unbeschadet an der heutigen Bucht des Flusses Singapur. Dort erblickte er ein Tier mit rotem Körper, schwarzem Kopf und weißer Brust. Sein Berater sagte, dass dies ein Löwe sei und  Sang Nila Utama nahm dies als gutes Omen an und nannte die Stadt Singapur. Wie schon erwähnt gibt und gab es auf der Insel aber wohl nie Löwen, vermutlich hat der Prinz einen Tiger gesehen</li>
</ul>
<p>Wie Sie sehen können, sind Namen nicht immer das, was sie scheinen und auch manche Herkunft verliert sich wohl im Laufe der Zeit und es wird auch oft nicht mehr für definitive Klärung gesorgt werden können.</p>
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